Erste Maßnahmen aus dem Verkehrskonzept
In den letzten Wochen gab es vermehrt Anfragen von Anwohnenden zum erhöhten Durchgangsverkehr im Schillerkiez, besonders zur Situation in der Weisestraße.
Der zusätzliche Verkehr entsteht, weil viele Autos die Hermannstraße umfahren, nachdem Fahrradstreifen auf der Fahrbahn ergänzt wurden. Die Umfahrung wird häufig durch ein Navigationssystem vorgeschlagen.
Das zuständige Straßen- und Grünflächenamt arbeitet bereits an schnellen Lösungen auf Grundlage des bestehenden Verkehrskonzeptes. Nachdem in 2024 keine Baufirma gefunden werden konnte, führt der Bezirk aktuell erneut ein Vergabeverfahren durch, um eine geeignete Firma mit der Umsetzung der im Verkehrskonzept vorgeschlagenen Maßnahmen zu beauftragen.
Geplant ist, noch in diesem Jahr 2025 erste Startermaßnahmen zur Verringerung des Durchgangsverkehrs umzusetzen. Dies umfasst unter anderem die Einführung einer gegenläufigen Einbahnstraßenregelung in der Weisestraße zwischen der Herrfurthstraße und der Kienitzer Straße in Richtung Süden sowie zwischen der Allerstraße und der Kienitzer Straße in Richtung Norden.
Die weitere Umsetzung des Konzepts erfolgt schrittweise nach Prioritäten und wird über Fördermittel der Städtebauförderung finanziert. Der Bezirk hat entsprechende Mittel beantragt.
In 2026 sind zusätzlich zur oben aufgeführten Einbahnstraßenregelung in der Weisestraße folgende Baumaßnahmen geplant:
- Einrichtung einer Einbahnstraße in der Fontanestraße (Richtung Norden) zwischen Mahlower Straße und Columbiadamm. Auch diese Maßnahme wird den Durchgangsverkehr durch den Kiez reduzieren, da von dem Columbiadamm die Zufahrt in den Kiez für Autos gesperrt ist. Eine Radverkehrsführung wird in beide Richtungen möglich sein.
- Sperrung des nördlichen Abschnitts des Herrfurthplatzes für den Autoverkehr sowie
- Markierung einer Gehwegvorstreckung und Einbau von Fahrradbügeln an der Kreuzung Kienitzer Straße/Weisestraße